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Evaluation der Weiterbildung in Deutschland

In Mecklenburg-Vorpommern haben 259 Weiterbildungsbefugte (70,38 Prozent) und 520 Weiterbildungsassistenten (44,26 Prozent) an der Befragung teilgenommen und Auskunft über ihre Weiterbildungssituation gegeben. Die Beteiligungsquoten liegen damit über dem Bundesdurchschnitt.

Die einzelnen Fragen wurden nach dem Schulnotensystem von 1 – 6 bewertet. Die Ergebnisse wurden dann fachgruppenbezogen in Form von Mittelwerten auf Bundes- und Landesebene dargestellt.

Insgesamt sind die weiterzubildenden Ärztinnen und Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern mit ihrer Weiterbildung zufrieden und bewerten diese durchschnittlich mit „gut“. Bei der ersten Befragung 2009 gab es die Note 2,47, nun eine 2,46. Mit guten Noten wurden auch die einzelnen Fragen-Komplexe bewertet, diese haben sich gegenüber der Befragung 2009 nur geringfügig verändert: Vermittlung von Fachkompetenz 2,25 (2009: 2,37), Lernkultur 2,23 (2009: 2,19), Führungskultur 2,28 (2009: 2,28), Kultur zur Fehlervermeidung 2,70 (2009: 2,69), Entscheidungskultur 2,07 (2009: 2,17), Betriebskultur 2,09 (2009: 2,06), wissenschaftlich begründete Medizin 3,20 (2009: 3,65).

Besonderer Anlass zur Sorge besteht darin, dass 43,06 Prozent der Weiterbildungsassistenten angaben, keinen strukturierten Weiterbildungsplan für den Ablauf des Weiterbildungsabschnittes an der Weiterbildungsstätte zu erhalten. Auch die Arbeitsbedingungen werden kritisiert, vor allem durch Bürokratie und nichtärztliche Organisation werde die Weiterbildung eingeschränkt.
 

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