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Landeskrankenhausplan 2012 verabschiedet

"Für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ist eine wohnortnahe medizinische Versorgung sehr wichtig. Die Krankenhäuser sind dabei von besonderer Bedeutung. Insofern freue ich mich, dass es gelungen ist, alle Standorte zu sichern", sagte Sozialministerin Schwesig am Dienstag.

Mit dem Krankenhausplan 2012 ist es auch gelungen, den Bestand der Kinder- und Jugendmedizin in Anklam zu sichern. Die Universitätsmedizin Greifswald ist künftig für die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen am Krankenhaus Anklam zuständig.

Es sei ein weiterer Erfolg, dass der Krankenhausplan 2012 mit allen Beteiligten einvernehmlich abgestimmt werden konnte. Die Krankenhäuser haben dadurch Planungssicherheit und die Patienten können sich auf eine zuverlässige, gesicherte Versorgung einstellen.

Im Zuge der Anhörungen zum Krankenhausplan 2012 konnten alle Krankenhausstandorte und alle hauptamtlich geführten Fachabteilungen erhalten werden. Im Ergebnis einigten sich Kostenträger, Leistungserbringer und Sozialministerium auf 9.894 Planbetten und 969 tagesklinische Plätze. Die Ministerin dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Medizin, Pflege und im Service für ihre Arbeit.

Neu am Krankenhausplan 2012 ist insbesondere, dass er die Möglichkeit der Rahmenplanung für die somatischen Fachgebiete umsetzt. Das Land verzichtet bei der Rahmenplanung darauf, den Versorgungsauftrag der hiervon umfassten Krankenhäuser bis ins Detail festzulegen. Die Krankenhäuser werden damit in die Lage versetzt, flexibler als bisher medizinische und organisatorische Maßnahmen in die Praxis umzusetzen.

Es gilt allerdings weiterhin die Vorgabe, dass Veränderungen der vorgehaltenen Bettenkapazitäten in den einzelnen Kliniken und den entsprechenden Fachabteilungen anzeige- und genehmigungspflichtig sind. Es wird also nicht der Fall sein, dass Krankenhäuser aus rein ökonomischen Gründen Kapazitäten von einer Abteilung in die andere verlegen können.

Die Ministerin bekräftigte die Bedeutung des Gesundheitssektors für den Arbeitsmarkt. Allerdings müsse dabei die Gesundheit und nicht die Wirtschaft im Mittelpunkt stehen.
 

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales

Landeskrankenhausplan M-V 2012

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