Arztsuche in M-V Sitemap Impressum Kontakt Drucken Presse wichtige Links Administration 

Zuweisungen gegen Entgelt - Statemen der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern

Bereits 2009 wurde der Vorwurf um „gekaufte Patienten“ öffentlich und in verschiedenen regionalen Zeitungen thematisiert.

Für die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern ist es ein wichtiges Anliegen, diese öffentlich diskutierten Vorwürfe zu objektivieren.

Auf Grund der damaligen Behauptungen hat die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern umfangreiche Recherchen angestellt. 132 Krankenhäuser und Kliniken sowie sieben Krankenkassen wurden angeschrieben und gebeten, Kooperationsverträge offen zu legen und die Ärztekammer bei Verdacht auf Zuweisungen gegen Entgelt zu informieren. Daraus ergaben sich weder vonseiten der Ärzte und Kliniken noch von den Krankenkassen Anhaltspunkte für unzulässiges Verhalten. 67 Kliniken gaben an, keine Kooperationsverträge abgeschlossen zu haben, 26 bestätigten, dass Verträge bestehen, allerdings basiere diese Zusammenarbeit auf völlig legitimer Grundlage. Von 39 Einrichtungen und fünf Krankenkassen erhielt die Kammer keine Rückmeldung. Auch der aus den im September 2009 und Mai 2012 in der Ostsee-Zeitung erschienenen Artikeln zitierte Arzt hat auf Anfrage der Ärztekammer seine Vorwürfe nicht konkretisiert.

Aus aktuellem Anlass hat die Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern bei den Landesärztekammern Berlin und Hamburg um Überprüfung von Hinweisen auf entsprechende Prämiengeschäfte und unterstützende Informationen gebeten, damit die Sachverhalte berufsrechtlich bewertet werden können.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der freiwilligen Überprüfung von Kooperationsverträgen im Rahmen eines Clearing-Verfahrens. So können von vorne hinein berufsrechtlich unzulässige Kooperationen ausgeschlossen werden.


 

zurück...

Ansprechpartner Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Benjamin Rausch
0381 492 80 17

presse@aek-mv.de