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Ausstellung Dr. Tröster / Dr. Müller

Franz-Albert Tröster wurde 1943 in Lassan geboren, studierte von 1963 bis 1969 in Greifswald Medizin. Nach der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Wolgast war er bis 1987 als Militärarzt, dann als Betriebsarzt auf der Volkswerft Stralsund und von 1991 bis 2008 als Facharzt für Allgemeinmedizin in Stralsund tätig.

Seit 1970 beschäftigt sich Dr. Tröster autodidaktisch mit der Bildhauerei. Das kreative Bearbeiten von Holz und Gestein war für ihn eine weitgehend meditative Betätigung, um Energie für den Arbeitsalltag zu schöpfen. In den ersten Jahren verwendete er verwittertes Holz als Material, das er so gestalten wollte, dass es den Betrachter wieder fasziniert. Er bevorzugt eine freie Arbeitsweise, um auf überraschende Eigenheiten des Materials reagieren zu können. Nach dem Eintritt ins Rentenalter im Jahr 2008 hat er sich dem harten Gestein zugewandt, dies zwingt zur Abstraktion.
MR Dr. Tröster ist Mitglied des Pommerschen Künstlerbundes.


Das Licht in der Provence hat spätestens seit den Impressionisten eine geradezu magische Anziehungskraft auf die Maler und später auch die Fotografen ausgeübt.
Dr. Müller hat versucht, in seinen Fotos dieses Licht und seine Magie innerhalb dieser Landschaft einzufangen und darzustellen. Es geht also ganz ausdrücklich um diesen Aspekt der Provence – nicht um eine Darstellung der Sehenswürdigkeiten.
Dabei spielen die berühmten Lavendelfelder natürlich eine Rolle, aber bei weitem nicht allein. Häufig steht er bei seinen Bildern vor dem Problem, dass sich auf den Fotografien, die er bei bestimmten Lichtstimmungen gemacht hat, das sich das, was ihn zum Zeitpunkt der Aufnahme so begeistert hat, nur relativ abgeschwächt dargestellt hat.
Ein zweites, noch viel größeres Problem besteht darin, das Licht, das ja auch bei der Betrachtung eines Bildes auf dem Monitor als Licht in Erscheinung tritt, dann auf dem Papier als solches wirksam werden zu lassen.
Für die Bewältigung beider Probleme sind Fotobearbeitungsprogramme außerordentlich potente Hilfsmittel, deren Anwendung im konkreten Fall oft nur behutsam und schrittweise zum gewünschten Ergebnis führt. Immer aber ist es das Ziel, den ursprünglichen emotionalen Eindruck auf dem Bild wiederzufinden.
Wenn man darüber nachdenkt, inwieweit eine Fotografie tatsächlich „objektiv“ ist (zumindest, soweit es Licht, Farben und die Emotionen des Betrachters betrifft), kann man durchaus zu dem Ergebnis gelangen, dass ein bearbeitetes Bild auf eine bestimmte Weise der „Wahrheit“ näher kommen kann als eine unbearbeitetes.
(So erklärt es sich, dass Dr. Müller nicht nur leidenschaftlich fotografiert, sondern die Bilder dann auch ebenso begeistert bearbeitet.)

Die Ausstellungseröffnung für beide Ausstellungen findet am 10.01.2013 um 18.00 Uhr statt, alle Interessenten sind herzlich eingeladen. 

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Ansprechpartner Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Benjamin Rausch
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