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Erhalt der Freiberuflichkeit des ärztlichen Berufes 

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution zur Freiberuflichkeit erklärten die Delegierten den Schutz des Arzt-Patienten-Verhältnisses, die uneingeschränkte freie ärztliche Berufsausübung mit medizinischer Entscheidungsfreiheit und ohne Einflussnahme sachfremder Erwägungen oder staatlicher Weisungen, zum obersten Ziel ärztlicher Standespolitik.

Die ärztliche Freiberuflichkeit ist weitaus mehr als ein gesellschaftliches Leitbild, heißt es in der Resolution, es ist für die Ärztinnen und Ärzte eine Frage der inneren Haltung und gelebter Berufsmoral. Sie tragen bei allen täglichen medizinischen Entscheidungen eine hohe persönliche Verantwortung für die Gesundheit ihrer Patienten und sind sich dessen bewusst.

Doch die Freiheit bei der ärztlichen Entscheidung wird zunehmend in Frage gestellt. Bürokratisierung und Reglementierung führen mehr als notwendig zur Belastung der Patientenversorgung. Das Arzt-Patienten-Verhältnis wird durch den ökonomischen und zeitlichen Druck nachhaltig negativ beeinflusst. Darüber hinaus wird mit der funktionalen Verengung des Arztberufs als „Dienstleister“, „Reparateur“ oder wirtschaftlicher „Unternehmer“ dieser nachhaltig trivialisiert und teilweise diskreditiert.

Die Kammerversammlung fordert daher von der zukünftigen Bundesregierung ein klares Bekenntnis zum Arztberuf als freien Beruf und eine Verknüpfung dieses Leitgedankens mit der konkreten politischen und gesetzgeberischen Arbeit. Die Rahmenbedingungen für eine Ausübung des Arztberufes in Freiheit müssen wiederhergestellt werden, damit Ärzte Verantwor-tung übernehmen und Verantwortlichkeit entwickeln können.

Resolution im Wortlaut

 

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